• CAMERA OBSCURA

    CAMERA OBSCURA

    Bernina Pass - 2’328 Meter über Meer

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    CAMERA OBSCURA

    Die Welt steht Kopf

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    CAMERA OBSCURA

    Die Bergwelt steht Kopf

Camera Obscura am Bernina Pass 

Der neue Unterhaltsstützpunkt Bernina des Tiefbauamts Graubünden auf dem Bernina-Pass dient nicht nur als Stützpunkt für den Winterunterhalt der Bernina-Pass-Strasse. Vielmehr beherbergt dieser vom Churer Architekturbüro Bearth und Deplazes entworfene Bau eine besondere Attraktion: In Zusammenarbeit mit dem Fotografen Guido Baselgia haben die Architekten im obersten Geschoss des markanten Salz- und Kiessilos eine Camera Obscura untergebracht, die es den Besuchern erlaubt, das Bernina-Gebiet auf eine ganz neue Art wahrzunehmen und über die Wahrnehmung zu reflektieren.

  • 5. bis 20. Oktober

    täglich von 10.00 - 16.00
    in geführten Besichtigungen
     

  • Lage und Anreise

    2’328 Meter über Meer

    Lage

    Die Camera Obscura befindet sich im Salz- und Kiessilo des Unterhaltsstützpunkt Bernina direkt an der Bernina-Pass-Strasse, von Norden her kommend auf der linken Strassenseite kurz vor der Passhöhe. 

    Anreise

    Mit dem Zug: Mit der RhB bis zur Haltestelle Ospizio Bernina und von da zu Fuss bis zur Bernina-Pass-Strasse (570 m, 53 Höhenmeter, ca. 10-15 min.). (Fahrplan RHB)

    Mit dem Auto: Von Pontresina oder Poschiavo Richtung Bernina-Pass (H29). Parkmöglichkeit kurz nach dem Unterhaltstützpunkt auf der rechten Strassenseite (von Norden kommend). 

  • Öffnungszeiten

    Führungen

    5. - 20. Oktober | täglich von 10.00 - 16.00

    Die Camera Obscura kann nur in geführten Besichtigungen (ca. 30 min) besucht werden.

    Zu folgenden Zeiten finden geführte Besichtigungen statt:

    10:00 10:45 11:30 12:15
    13:15 14:00 14:45 15:30
    Treffpunkt

    Kiosk des Albergo Ospizio Bernina

    Die Camera Obscura funktioniert nur bei guten Lichtverhältnissen. Bei schlechtem Wetter bleibt die Camera Obscura geschlossen.

  • Reservation
    Valposchiavo Turismo

    Die maximale Besucherzahl pro Führung ist auf 15 Personen beschränkt.
    Es empfiehlt sich, die Teilnahme an einer Führung bei Valposchiavo Turismo zu reservieren

    +41 81 839 00 60  |  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Preis

    CHF 5.00 pro Person.
    Kinder bis 16 Jahre: gratis
    Bargeldlose Zahlungen möglich.

  • «Eine phänomenale Konstellation von optischer Urmethode und Gletscherlandschaft im Kontext der Jahreszeiten.»
    [Guido Baselgia, Fotograf]

Die Camera Obscura

Die «schwarze Kammer« auf dem Turm der Siloanlage des Unterhaltsstützpunktes ist ein fensterloser Raum, durch ein Loch in der Wand fällt Licht auf die konkave Innenwand und reflektiert damit 'das Bild' der Landschaft - eine unerwartete Art der Landschaftsbetrachtung. Die Urform der Camera Obscura funktioniert ohne Linse. Alleine ein Loch im Gehäuse eines dunklen Raumes erzeugt ein Bild der Aussenwelt auf die Innenwand. Dabei erfasst ihr Blickwinkel gegen 180° nach allen Seiten, eine Art 'optischer Rohling'. Die Situation auf dem Berninapass ist eine phänomenale Konstellation von optischer Urmethode, arktischer Landschaft und der Funktion des Stützpunktes im Kontext der Jahreszeiten.

Raum und Zeit 

Die Spiegelung der Aussenwelt durch die Lochblende ins Innere der Camera Obscura eröffnet dem Betrachter sein eigenes innere Bild und kann so zum kontemplativen Akt werden. Er braucht Zeit, bis sich die Augen ans Dunkle gewöhnen und das Bild wahrgenommen wird. In der Camera Obscura steht das Bild auf dem Kopf, was im freien Felde durch das Gehirn des Betrachters 'auf die Füsse' gestellt würde. Dieses Momentum wird im Abbild der Camera Obscura ausgehebelt. Die zylindrische Form des Innenraumes macht den Projektionsschirm zu einem nach innen gestülpten konkaven 'Cinerama', was das visuelle Erlebnis noch verstärkt.

Mehr zur «Camera Obscura» , von Guido Baselgia, Fotograf


In Europa Weltweit
Castelo de Sao Jorge Camera Obscura World
Camera obscura Edinburgh  
La stanza delle meraviglie  
Torre Tavira  
  • «Die Spiegelung der Aussenwelt durch die Lochblende ins Innere

    der Camera Obscura wird zum kontemplativen Akt.» [Guido Baselgia]

Neubau des Unterhalts- stützpunkts BERNINA

Der Unterhaltsstützpunkt (UHS) Bernina verbessert die räumlichen Verhältnisse und die Voraussetzungen für einen effizienten und wirtschaftlichen Strassenunterhaltsdienst an der Berninapassstrasse erheblich. Einen wesentlichen Teil dazu trägt die markante Siloanlage mit einem Fassungsvermögen von 475 Kubikmeter für die Lagerung von Salz und Splitt bei.

logo partner 5Der Unterhaltsstützpunkt mit der «Camera Obscura» liegt im Erlebnisraum Bernina Glaciers und der Baustandort grenzt an die von der UNESCO festgelegten Pufferzone für das Unesco Welterbe Rhätischen Bahn. Das Projekt des Architekturbüros Bearth & Deplazes zeigt eine intensive Auseinandersetzung mit der Landschaft. Der sensible Umgang mit der Natur ist Bestandteil des Projekts. Eine geschwungene Sichtbetonfassade und der freistehende Siloturm definieren den Ort an der Berninastrasse kurz vor der der Passhöhe neu. Die linsenförmige Auffächerung des Gebäudes fügt sich optimal in eine vorhandene Geländekammer. Alle Räume, die hinter der geschwungenen Fassadenwand liegen, sind erdüberdeckt, wodurch die Renaturierung des Ortes ermöglicht wird. 

  • Technische Daten

    Durchmesser der Lochblende - 20 Millimeter

  • Technische Daten

    Bildweite - 7 Meter

  • Technische Daten

    Fläche der Camera Obscura - 40 Quadratmeter


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